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Sonntag, 05.09.2010

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1. D - Jugend vs. Altlandsberg und Ahrensdorf/Schenkenhorst Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter Mnich   
Sonntag, den 14. März 2010 um 21:44 Uhr
4 Punkte klar nach Potsdam geholt
 
„Entweder ich gehe links vorbei oder ich gehe rechts vorbei.“  Ludwig Kögl, Fussballer

Die erste Begegnung am heutigen Sonntag bestritt unsere D 1 gegen die heimische Mannschaft vom MTV Altlandsberg. Zur ersten Sechs gesellten sich noch Lukas, Sven und Jonathan. Das Team startete schnell nach 15 Sekunden mit dem ersten Tor durch Levi.
Nach 3:20 min ermöglichten wir den Altlandsbergern den ersten Treffer zum 3:1. Durch ansehnliche Anspiele und Kombis zogen unsere Jungs auf 8:1 davon. Nach einer Auszeit des Gegners kamen wir etwas außer Tritt. Symptomatisch dafür die 4 (!) verworfenen Siebenmeter in diesem Spiel, die sonst immer zielgenau einschlagen. Gregor brachte nach 12 min neuen Schwung und erzielte zügig 3 Tore. Jakob, Stefan und Janek liefen auch langsam warm und so konnten wir durch unser intensives Spiel mit einem 16:6 in die Halbzeit gehen.

Die 2. Hälfte startete ähnlich, Malte hielt den Kasten sauber und aus der guten Abwehr heraus kombinierten wir schnell nach vorne. Auch wenn heute nicht alle in Tagesbestform waren, so reichte in diesem Spiel eine ordentliche Leistung, um die Altlandsberger in Schach zu halten. Geburtstagskind Patti erzielte einen wunderbar erkämpften Treffer in „Schrägfluglage“; Lukas „AKW“ Urban drehte richtig auf und ließ das Runde 11 x in den Maschen schnuppern. Der Endstand von 30:13 war sauer erspielt und erkämpft.

Um kurz vor eins ging es dann im zweiten Match gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst.
Es dauerte diesmal rund eine Minute, bis Janek in seiner unnachahmlichen Art via Slalom Tor Nr. 1 erzielte. Die Jungs konnten sich auf 3:0 absetzen, das Spiel selber war aber pomadig und von leichter Arroganz gekennzeichnet – es hätte durchaus etwas kreativer und spielerischer sein dürfen. So liefen wir uns fest und ermutigten den Gegner, doch auch mal den einen oder anderen Wurf zu nehmen – und so kam die HSG bis auf 7:5 ran.
Unser Team nutzte danach die noch vorhandenen und nicht genutzten Optionen und spannte Gregor ordentlich ein – der bedankte sich mit insg. 11 Treffern.
Die an den Nerven der „qualitätsorientierten“ Eltern und Fans zehrenden 20 min wurden mit einem 17:7 zur Halbzeit beendet.

Sicherlich hat Trainer Hanisch einige poetische Anekdoten in der Pause erzählt – zumindest hat das Gesagte auf die Jungs scheinbar eine gewisse Wirkung hinterlassen. Luki bewies einmal mehr, dass er einen ausgeprägten Zug zum gegnerischen Tor hat und nutzte dieses auch diesmal ausgiebig. Gregor machte da weiter, wo er in der ersten Hälfte aufgehört hatte.
Sven „der Terrier“ Scherfenberg nutzte seine Einwechselzeit und gefiel durch seinen absoluten Einsatz, seine schönen Anspiele mit Auge und seine 3 Tore. Auch Jonathan konnte einen Strich in seine Torliste vermerken. Die Mannschaft um Kapitän Jakob nutzte jetzt die konditionellen und spielerischen Vorteile voll aus und gingen am Ende mit einem auch in der Höhe verdienten 37:13 nach Hause.

Auch in dieser Spielzeit lässt sich in der Oberligaklasse erkennen, dass es (vorsichtig formuliert) gewisse Unterschiede im Spielniveau gibt. Am nächsten Wochenende treffen wir in Neuruppin auf die starke Eberswalder Mannschaft. Dieses Spiel wird ein guter Gradmesser sein, um tatsächlich feststellen zu können, wo die D 1 steht. Eine mittelmäßige Leistung wird sicherlich nicht genügen; wenn aber alle das ohne Frage vorhandene riesige Potential abrufen, dann wird es auf alle Fälle ein tolles, spannendes Wochenende werden. Wir freuen uns darauf!

"Wir haben nicht so schnelle Spieler wie Odonkor, dafür können unsere besser flanken"
Heiner Brand

Mannschaftsaufstellung des VfL Potsdam, Jugend D 1 an diesem Tage mit verdientem Nickname:
Malte „Jump“ Mnich (TW), Jakob „Bullhead“ Morawe (Käptn`), Lukas „High Voltage” Urban, Janek „Quick” Hesselmann, Levi „Sneak” Schwark, Patti „Celebrate“ Voß, Stefan „Buster“ Weihrauch, Gregor „Apache“ Polowczyk, Sven „Strain“ Scherfenberg, Jonathan „Fullfill“ Weske