| 1. D - Jugend vs. Neuruppin und Angermünde |
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| Geschrieben von: Peter Mnich |
| Sonntag, den 28. März 2010 um 13:18 Uhr |
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Erfolgreiche Tour in der Oberliga geht weiter – D1 siegt und siegt…
Das Beste an gutem Nachwuchs: Man kann ihn noch besser machen. (Heiner Brand, deutscher Handballnationaltrainer)
Vom Kirchsteigfeld aus ging es am Samstag auf die Fahrt nach Angermünde. In der dortigen Halle kam es zum ersten AHA-Erlebnis des Tages: der zuständige Erziehungsberechtigte hatte die Spieltrikots vergessen! Trainer Hanisch konnte mit seinen guten Verbindungen und diplomatischem Geschick diesen Fauxpas bereinigen – von der heimischen Angermünder Mannschaft bekamen wir Ersatzspielkleidung. Unser besonderer Dank geht an dieser Stelle daher an die Trainer des HC 52 Angermünde für die faire und kollegiale Hilfe.
Unter den neuen Pseudonymen Ele, Lülle und Colle schauten sich unsere Jungs zuerst noch den vermeintlich stärksten Gegner in der Oberliga, den 1. SV Eberswalde an, der ebenfalls beide Partien für sich entscheiden konnte.
Unser Team musste heute auf Lukas verzichten, der anderweitigen Handballverpflichtungen nachgehen musste. Sven und Tobi waren als Unterstützung mit dabei und wir freuten uns auf unsere Konkurrenten, gegen die wir schon letzte Woche klar gewinnen konnten.
In umgedrehter Reihenfolge durften wir zuerst um 14:00 Uhr gegen den HC Neuruppin antreten. Im Gegensatz zur Vorwoche war die Defensive diesmal hochkonzentriert und arbeitete vorbildlich. Den Neuruppinern gelang in der kompletten ersten Spielhälfte nicht ein einziger Treffer! Neben der sehr guten Abwehrarbeit stand ein Malte im Tor, der durch eine sehr gute Leistung seine Quote auf 88 % gehaltener Bälle hochschraubte – und da die ominöse „40“ gefallen ist (49 Paraden), darf der Schreiberling zum nächsten Spieltag einen Kuchen anfertigen (Anmerkung an A.V.: Dein Wunsch wurde verstanden!).
Nach vorne wurde mit leicht angezogener Handbremse gefällig kombiniert. Wir brauchten diesmal für unsere Verhältnisse viel Zeit für den ersten Treffer, den Levi nach 90 sec. mit einem Siebener erzielte. Unser Hausroggisch lenkte das Spiel sehr gut; im Wechsel mit Patti auf Mitte bot Jakob auch eine bärenstarke Partie am Kreis. Levi wurde seinem Ruf als Scharfschütze gerecht und versenkte das Runde 11x in die gegnerischen Maschen. Es wurde immer der am besten postierte Teamkamerad gesucht und gefunden; es konnten dabei alle Jungs mit sehr schönen Assists und Toren überzeugen. Svenni glänzte mit einem wunderbaren Treffer „unter der Grasnarbe“ und einem gelungenen „Ave Maria“-Pass über das gesamte Spielfeld. Nach einer konzentrierten und sauberen Leistung in den ersten 2o min führten die Vfl`ler mit 17:0.
Den Reigen in Hälfte 2 eröffnete Stefan nach 34 sec; nach 3:12 min gelang auch Neuruppin der erste Treffer. In der Defensive ließ jetzt etwas die Konzentration nach, die Tormaschine wurde aber weiterhin von Gregor und Janek durch gute Anspiele gefüttert. Tobi kam gleich bei seinem ersten Versuch zum Erfolg und legte somit hochoffiziell seinen Nickname „Chancentod“ ab. Den Stempel in diesem Spiel drückte aber Jakob auf – Höhepunkte war ein einhändiger Fang nach Superanspiel von Gregor sowie der daraufhin blind aus der Drehung versenkte Ball. In der Schlusssekunde zog unser Kapitän dann noch von der Mittellinie ab und erzielte damit den Endstand von 32:8.
Die Pause wurde anschließend genutzt, um sich mit der Spielschuld vom letzten Wochenende zu dopen – Janek, du darfst auch weiterhin das 40`igste Tor werfen, die Kuchen von H. & R. waren suchtverdächtig.
Malte hatte sich leicht den Fuß vertreten und musste mit Tape und Eisspray in das 2. Spiel gehen – das beeinträchtigte ihn aber nicht nachhaltig und er kam hier auf 71% gehaltener Bälle. Auch wenn die heimische Mannschaft uns mit den Trikots ausgeholfen hatte, gab es keine Geschenke zu machen – denn unser Ziel heißt Dessau und bis dahin gibt es noch viel zu tun. Der in diesem Match sehr gut aufgelegte Stefan drosch eine seiner Kanonen nach nicht einmal einer halben Minute zum 1:0 in das Netz der Angermünder. Das Spiel war teilweise etwas zerfahren, nichtsdestotrotz marschierte der D-Express immer wieder zum Endbahnhof gegnerisches Tor. Trainer F.H. nutzte die Spielzeit, um verschiedene Positionswechsel durchzuführen. Das eröffnete dem Gegner zumindest verstärkt Möglichkeiten, die die Angermünder auch 8x nutzten. In der Offensive kam jeder zu seinen Toren, auch wenn Patti mit seinem „Doppelpfosten“ etwas Pech hatte. Dafür nutzte er nach einem klasse Anspiel von Jakob die Chance zum zwischenzeitlichen 18:6. Der Halbzeitstand von 21:8 war für beide Seiten verdient.
Natürlich wollte sowohl die Mannschaft als auch der Fanclub die „Quotenerfüllung“ erreichen. Also machten sich die D-Jugendlichen daran, minütlich Tor um Tor zu erspielen. Tobi und Sven versenkten die Siebener sicher und gegen Ende des Spiels liefen die schnellen Kombis auch wieder glatt. Und Jakob Morawe hat sich auf Grund einer ganz starken Leistung den 40`igsten Treffer redlich verdient – und wir uns Kuchen Nr. 2! Das Spiel endete mit 41:14 für die Potsdamer.
Fazit: auch an diesem Wochenende wurden die Jungs von Frank Hanisch ihrer Favoritenrolle gerecht. Es macht zwar Spaß, insbesondere das gute Kombinationsspiel der Mannschaft zu genießen; leider ist aber im Gegensatz zur Vorsaison die Qualität der Oberliga nicht gleichmäßig hoch. Von daher wird der Trainer mit seinem Stab die Mannschaft weiter entwickeln (müssen) und auf die kommenden Aufgaben bestmöglich vorbereiten. Der Fanclub ist es zumindest – bei der Fülle an Teigwaren…
„Um nach vorne zu kommen und dort zu bleiben, kommt es nicht darauf an, wie gut du bist, wenn du gut bist, sondern wie gut du bist, wenn du schlecht bist.“(Martina Navratilova, Tennisspielerin)
Der VfL mit: Malte Mnich, Jakob Käpt`n „Roggisch“ Morawe; Levi Schwark, Gregor Polowzyk, Janek Hesselmann, Patrick „Patti“ Voß, Stefan Weihrauch, Sven Scherfenberg, Tobias Fiedler |















